Basler Stadtlauf 2018
Es ist also soweit, Zeit für den Basler Stadtlauf. Die beliebte 5.5 km lange Strecke wurde zum 3. Mal in Angriff genommen. Das Ziel: 2 Minuten schneller als im Vorjahr. Vor dem Lauf habe ich mich eine Zeitlang geschont um wirklich fit zu sein. Um 18:30 also Treffpunkt mit ein paar Kollegen zum warmlaufen 🙂 Gekommen ist einzig Jannis, mein Schwippschwager in Spe.
Los ging es also den Rheinsprung hinauf in Richtung Start Gelände. Es wurde gemütlich den Berg hoch gejoggt, um den Körper und die Muskeln etwas war werden zu lassen. Oben angekommen wurde noch eine kleine Pinkelpause eingelegt und dann trafen wir im Sektor 3 auf meinen guten Freund Mattias, welcher ebenfalls teilnehmen sollte.
Noch 5 Minuten bis zum Start. Es ging nun darum, den Körper warm zu halten um nicht gefroren an den Start zu gehen.
Noch 3… 2… 1… Sekunden, LOS. Der Startschuss viel, jedoch, wie schon die beiden Male zuvor, konnten wir nicht gleich los laufen. Es wurde langsam nach vorne Richtung Startlinie marschiert. Fast vorne angekommen konnten wir dann los laufen. Jannis war schon nach den ersten Metern ausser Sicht. Da konnte ich wohl vergessen mitzuhalten. Also hängte ich mich im Gedränge des Starts erst mal an Mattias. Dieser war aber auch bald aus der Sicht und ich wusste nicht, ob vor oder hinter mir. Nun war ich also auf mich alleine gestellt. Wie ich es schon aus diversen Veranstaltungen wusste, schnellte auch diesmal mein Puls in die Höhe. Ich wusste, dass es mir aber trotzdem gut ging, ich es aber beobachten müsse.
Als erstes führte uns die Strecke die Freie Strasse hinunter, ein erstes Mal an den Zuschauermassen vorbei und Richtung Marktplatz, gleich war ich bei meiner Familie angekommen und konnte mit Freunden an meiner Frau und den Kindern vorbei rennen. So geschah es, dass ich kurz nach dem Marktplatz versuchte mich auf der linken Seite einzuordnen um beim Franz Karl Weber rechtzeitig ganz Links zu sein, wo ich mit Jubeln in Empfang genommen wurde. Dann ging es auf der Streckenführung weiter Richtung Klein-Basel um dort dann in die Rheingasse abzubiegen. Immer wieder kontrollierte ich die Zwischenzeiten und die Durschnittszeit pro Kilometer. An der Wettsteinbrücke angekommen, hatte ich das Gefühl der Routine, da ich nun schon mehrfach auf der Strecke trainiert also Wettkampferfahrung hatte. Die Wettsteinbrücke wurde also sehr gut überstanden und ich schaute mich wieder um wo denn eigentlich Mattias war. Konnte ihn einfach nicht mehr sehen. Zu diesem Zeitpunkt ging ich ehrlich gesagt davon aus er sei hinter mir.
Nun ging es vorbei am Kunstmuseum und dann zum zweiten Mal die Freie Strasse hinunter Richtung Marktplatz. Vorbei an der Familie – mit gejubel empfangen – und weiter Richtung Rheingasse und Wettsteinbrücke bis es zum Letzten Mal dieses Jahr die Freie Strasse hinunter ins Ziel gehen sollte. Die Massen und das Ziel vor Augen geben einem nochmal einen richtigen Push, deshalb konnte ich gerade jetzt nochmals mehr aus meinen Beinen heraus kitzeln. Ein Sprint wurde es trotzdem nicht. 😉
Im Ziel kam ich ganz zufrieden mit einer Zeit von 27:21 Minuten eingelaufen. Was einer wahnsinnigen Verbesserung von mehr als 2:30 Minuten im vergleich zum Vorjahr entspricht.
Fazit des Laufes:
Ich hatte gute Beine und trotz leichtem Schnupfen lief es sehr gut. Gerne nächstes Jahr wieder dabei.